800-header-20160818_175958

150 Jahre Brynolf Wennerberg: „Er ist ein Aiblinger“

Bis 18. September zeigt der Kunstverein Bad Aibling eine Retrospektive auf das Schaffen des Malers Brynolf Wennerberg. 150 Jahre wäre er am 12. August geworden. Und vielen älteren Aiblingern ist er noch im Gedächtnis. Der Schwede, der auch die deutsche Staatsbürgerschaft hatte, ist in der Erinnerung der Aiblinger immer einer der Ihren gewesen.

800-Exponate-Villa-20160818_184618
Sowohl in der Villa Maria als im alten Feuerwehrgerätehaus gibt es viel aus dem Schaffen Brynolf Wennerbergs zu sehen

Brynolf Wennerberg führte ein eher ruheloses Leben, zumindest bis er Mitte 40 war. Selbst als er eine Familie hatte, zog er anfangs noch alle zwei bis drei Jahre an einen Weiterlesen »

800-header-haemmer-20160818_103448

Play Me, I’m Yours

Vom 1. bis 19. September stehen an 17 Plätzen in der Stadt wieder Klaviere und laden zum Spielen, Verweilen, Zuhören ein. „Play me, i’m yours“ ist eine Aktion von Isarlust e.V.. Die Stadt München ist Partner, die IHK sponsort (neben anderen) und hat Preise in einem Wettbewerb ausgelobt.

800-posing-20160818_104248
Veranstalter und Sponsoren präsentieren eines der prämierten Klaviere.

Das Leben in München ist teuer, so Bürgermeister Josef Schmid. Hier können sich Weiterlesen »

Andere Heimatmuseen

Es wird wohl etwas dran sein an dem Beispiel vom Mammut-Stoßzahn, der den Grundstein zum städtischen Museum legte. Oftmals, sei es Kaufbeuren oder Siegsdorf, war das der Beginn, sich mit der Besiedlung des Heimatortes auseinanderzusetzen. Voraussetzungen, die zumindest einer Stadt im Oberland fehlen und der anderen nicht abgehen: Die Rede ist von Geretsried und Penzberg. Der einen fehlt die prähistorische Geschichte, weil sie erst als Siedlung im Krieg und als Stadt nach dem Krieg gegründet wurde, die andere Stadt hat ihre Existenz weniger einem Mammutfund als dem schwarzen Gold, der Kohle, zu verdanken.

Das Museum Penzberg. Im Vordergrund der Neubau, der gestalterisch die Bauweise der alten Bergarbeiterwohnung aufnimmt.
Das Museum Penzberg. Im Vordergrund der Neubau, der gestalterisch die Bauweise der alten Bergarbeiterwohnung (rechts anschließend) aufnimmt.

Weiterlesen »

Dienstpflicht und Miteinander

Ich habe es eben im ersten Überschwang auf FB erzählt, aber es trifft die Sache recht gut, denke ich:

„Ich kann Euch sogar noch ’ne lustige* Geschichte erzählen. Eigentlich war ich unterwegs und wollte mir mein Plätzchen in der Natur aussuchen, da steigt in den Bus ein altes Muaterl mit Rollator ein. Ich natürlich, gelernt ist gelernt, spring auf und schieb das Muaterl samt Rollator in den Bus. Nächste Haltestelle steigt a oider Mo ei, zwoa Krücken. Ich natürlich, gelernt ist gelernt, spring auf und schiab den Mo die vier Stufen nauf. An meim Platzerl, wo ich mich hinlegen wollt, bin ich natürlich vorbeigefahren. Denn: Gelernt ist gelernt – und wenn der Busfahrer scho nicht in der Lage ist, seinen Gästen Hilfestellung zu geben (Dienstpflicht!), dann mach ich das eben. So einfach ist das. Und so einfach sehe ich das auch in anderen Bereichen unseres Lebens. Und manchmal freute ich mich, wenn wir alle das tun würden. Guten Abend! :-)“

 

Vielleicht könnte das eine Leitlinie für mich werden.

*Könnte tatschlich lustig sein, wenn sie nicht so traurig wäre.

Edit: Die Rückkehr in die Sozialen Medien war wohl zu früh, mein lockerer Ton wurde missverstanden. Mir war ein unverkrampfter Einstieg wichtig, stattdessen bekam ich Vorhaltungen, ich sei ein auf Mitleid heischendes A….loch und dergleichen mehr. Somit anerkenne ich, dass ich fürderhin in Sack und Asche zu gehen habe, Menschen, die sich öffentlich rühmen (mit Bild!) für mich eine Kerze entzündet zu haben, die Füße zu küssen habe und mir moralische Vorhaltungen von einer Art Miniatur-Volksgerichtshofpräsident machen lassen muss, weil ich nicht öffentlich bekenne. Dafür halte ich a) 140 Zeichen zu kurz und b) die Therapiegruppe Timeline für ungeeignet.
Deswegen noch mal ein paar Tage Abstand.
Gleichwohl bin ich jedem dankbar für das, was er tat. Sei es Gebet oder ein Anruf. Gelt’s Gott!