Barmherzigkeit ist ein langer Weg

Wenn man ihm zuhört, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, da säße einer, der in Stellvertretung Gottes selber die Barmherzigkeit pflege, ab und an auf seine Schäfchen in den Redaktionen sehe, alle möge, ob die Schwarzen oder die Roten, und ansonsten neben dem lieben Gott der einzig gute Mann auf der Welt sei. Aber in Niederbayern ist die Welt weitgehend noch in Ordnung, hört man heraus. Und mit der Abendzeitung kann man auch München zu einem besseren Dorf machen.

Verleger Professor Dr. Martin Balle im Gespräch mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag, Markus Rinderspacher. Foto: Gudrun Rapke
Verleger Professor Dr. Martin Balle im Gespräch mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag, Markus Rinderspacher. Foto: Gudrun Rapke

Ein Frage- und Antwortspiel mit Markus Rinderspacher (SPD-Fraktionschef) und Martin Balle (Verleger Straubinger Tagblatt und Münchner Abendzeitung)

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Durchgefahren: Franzensfeste – ein #KultTrip

Auf dem Weg nach Südtirol ist jeder schon mal durchgefahren oder hat gar das Schild gesehen: Franzensfeste, italienisch Fortezza. Direkt an der A 22 von Sterzing nach Brixen gelegen lädt die Gegend zum Zwischenstop auf dem Weg gen Italien ein. Besonders, wenn man sich vorher etwas schlau macht und den Besuch der Burg mit einer Besichtigung, besser noch Führung verbindet.

Vielleicht ist die Franzensfeste für den einen oder anderen auch eine Bereicherung eines #KultTrips, eine Blogparade, die Tanja Praske ins Leben gerufen hat.

Das Wipptal Richtung Brixen/Bozen von der Oberen Franzensfeste aus gesehen. Foto aus dem Herbst 2009.
Das Wipptal Richtung Brixen/Bozen von der Oberen Franzensfeste aus gesehen. Foto aus dem Herbst 2009.

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„Bier in Bayern“ wird ein Stück barrierefreier

Die Landesausstellung „Bier in Bayern“ wird ein Stück barrierefreier und „begreifbarer“. Gerade blinde und sehbehinderte Besucher können von einem neuen Angebot profitieren: Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre bietet das Haus der Bayerischen Geschichte Sonderführungen in Aldersbach an.

Uniform eines Gendarmen im Dorfener Bierkrieg, eines der Ausstellungsstücke in der Landesausstellung in Aldersbach.
Uniform eines Gendarmen im Dorfener Bierkrieg, eines der Ausstellungsstücke in der Landesausstellung in Aldersbach.

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Brexit und Türkei belasten bayerische Wirtschaft

Auf der halbjährlichen Pressekonferenz in München hat Bertram Brossardt, der Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie die Kennzahlen für das erste Halbjahr 2016 vorgelegt und einen vorsichtigen Ausblick auf das zweite Halbjahr gewagt:

 

Bertram Brossardt stellte die Halbjahresbilanzzahlen vor
Bertram Brossardt stellte die Halbjahresbilanzzahlen vor

Die bayerische Metall- und Elektro-Industrie befindet sich aktuell in einer guten wirtschaftlichen Lage, auch die Erwartungen für das Inlandsgeschäft haben sich verbessert. Getrübt wird dies aber durch die hohe Unsicherheit im Ausland. Trotz der aktuellen Risiken rechnen bayme/vbw in den kommenden Monaten mit einer weiteren Belebung und prognostizieren für den Jahresschnitt 2016 ein Produktionswachstum von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Brossardt befürchtet allerdings für das zweite Halbjahr eine Delle:

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Dass Zeitreiseanträge das drängendste Problem seien, wünschte ich mir angesichts der Weltpolitik.

Ziemlich unmerklich vor etwas mehr als einem Jahr stellte ich fest, dass das Thema Vorratsdatenspeicherung durch ist. Sei es, ob Hubert Aiwanger, der Fraktions- und Bundesvorsitzende der Freien Wähler, nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo forderte, dass eine VDS wieder her müsse, sei es, dass die CSU im Bayerischen Landtag ungeniert (und nur von drei Journalisten – mit mir!) auf einer Pressekonferenz massiv die Wiedereinführung der VDS propagierte: Es interessierte bis auf zwei, drei Kollegen und netzaffine Menschen keinen. Nicht einmal die Bürgerrechtspartei der Piraten. Zumindest für Bayern kann ich memorieren, dass in der fraglichen Zeit seitens des Vorstandspersonals interne Vorgänge (zur Konsolidierung?) wichtiger waren als die Abwehr eines massiven Angriffs auf unsere Freiheitsrechte.

Als der Bundesminister der Justiz im Herbst dann einen Gesetzentwurf zur Einführung einer Höchstspeicherfrist vorlegte, gab es ein Wellchen im Netz. Richtig. Aber das verebbte recht schnell. Die VDS kam und erste Klageabwehren vor Gericht zeigen, dass die handwerklich oft geschmähte Koalition mit jedem neuen Versuch einer Beschneidung der Bürgerrechte mehr Erfolg haben wird.

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Einhalden 2016 – DAS Festival auf dem Bauernhof in Oberschwaben

Auch 2016 gibt es wieder das Festival auf Einhalden. Etwas wehmütiger Beigeschmack: Nach 13 Jahren wird das Kulturspektakel im kommenden Jahr eine neue Heimstatt beziehen. Doch: Noch einmal werden alle Register gezogen. Was als Idee im Freundeskreis um Bauer Bernhard Rauch begann, hat längst Fans in ganz Europa gefunden.

Markus Gasser, Silva Schleider, Veit Hübner und Bernhard Rauch im historischen Brunnen auf Einhalden.
Markus Gasser, Silva Schleider, Veit Hübner und Bernhard Rauch im historischen Brunnen auf Einhalden.


Das Einhalden-Festival findet vom 28. bis 31. Juli 2016 auf dem Bauernhof Einhalden statt. Das Anwesen lässt sich bis zum 30-jährigen Krieg zurückverfolgen und ist abgelegen in Oberschwaben. Es wird nach biologischen Grundsätzen bewirtschaftet. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es leider nur schwer zu erreichen. Alle weiteren Infos gibt es auf der Website des Festivals. Heinrich graut’s wird von allen vier Festivaltagen bloggen und berichten.

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Veit Hübner und Bernhard Rauch in der Hängematte – noch einmal durchschnaufen, bevor das Festival in Einhalden losgeht.
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Ausgezeichnet: Das Stadtmuseum Kaufbeuren ist barrierefrei

Ein Besuch im Museum ist für die meisten Menschen völlig normal. Aber wie macht man Kunst und Kultur erlebbar, wenn ein Besucher mit Sehbehinderung die Ausstellung kennenlernen will? Oder ein Hörgeräteträger die Führung nicht versteht? Das Stadtmuseum von Kaufbeuren hat sich all diesen Herausforderungen gestellt – herausgekommen ist ein Ort, der Barrierefreiheit vorlebt. Staatssekretär Johannes Hintersberger überreichte bei einem Besuch die Auszeichnung.

Staatssekretär Johann Hintersberger überreicht im beisein der Kaufbeurer Behindertenbeauftragten und der blinden Museumsführerin die Auszeichnung „Bayern barrierefrei“ an OB Stefan Bosse und Kulturreferent Siegfried Knaak
Staatssekretär Johann Hintersberger überreicht im Beisein der Kaufbeurer Behindertenbeauftragten und der blinden Museumsführerin die Auszeichnung „Bayern barrierefrei“ an OB Stefan Bosse und Kulturamtsleiter Günther Pietsch.

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Sifnos – Poesie des Lichts

Im Museum für Völkerkunde in Hamburg eröffnete eine kleine, feine Ausstellung. Sifnos ist eine griechische Insel, 2.500 Einwohner und besticht durch viele Kirchen, Töpferkunst, wunderbares Licht und typische Architektur. Vivian Graé hat die Ausstellung zusammengetragen:

 

Die Ausstellung ist während der üblichen Öffnungszeiten bis 2. Juli 2017 zu besichtigen. Alle weiteren Infos hier.

2015 war ein Rekordjahr beim MVV

2015 war wieder ein positives Jahr beim MVV: Über 692 Millionen Fahrten legten Nutzer des ÖPNV-Netzes in den Landkreises um München zurück. Das sind 12 Millionen Fahrten mehr als noch 2014. Das sind knapp zwei Prozent Steigerung.

Alexander Freitag, Geschäftsführer des MVV freut sich über ein neues Rekordergebnis 2015: Mehr als 690.000 Fahrten wurden in den Verkehrsmitteln des MVV unternommen.
Alexander Freitag, Geschäftsführer des MVV, freut sich über ein neues Rekordergebnis 2015: Mehr als 692 Millionen Fahrten wurden in den Verkehrsmitteln des MVV unternommen.

Geschäftsführer Alexander Freitag erklärte einer Pressekonferenz:

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Experiment Sister Cities geglückt – Wolbergs lobt Jazzweekend

Die Hotels in Regensburg waren während des Bayerischen Jazzweekends ausgebucht, die Stimmung entspannt, die Lage sicherheitspolitisch ruhig. Mehrere 10.000 Besucher genossen laut übereinstimmenden Schätzungen von Kulturamt und Bayerischem Jazzinstitut die kostenlosen Konzerte und Sessions in der Altstadt von Regensburg.

Klemens Unger, Joachim Wolbergs und Sylke Merbold bei der Pressekonferenz zum Bayerischen Jazzweekend.
Klemens Unger, Joachim Wolbergs und Sylke Merbold bei der Pressekonferenz zum Bayerischen Jazzweekend.


Der Dank von Oberbürgermeister Joachim Wolbergs ging an Kulturreferent Klemens Unger und die Intendanz durch das Institut. Besonders erfreut war Joachim Wolbergs über die Band aus Musikern der Partnerstädte Regensburgs:Weiterlesen »