Machen Computer dumm?

Zur Beziehung zwischen digitalen Medien und Bildung

Immerhin – das gleich als Fazit – es scheint sich so langsam herumzusprechen, dass der Computer per se nicht dumm macht. Allen Spitzerschen Thesen zum Trotz. Ein durchaus ausgewogen und fachkundig besetztes Podium diskutierte dazu in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Eingeladen hatte das Munich Center for Internet Research – MCIR. Es diskutierten Professorin Heidi Schelhowe, Professor Frank Fischer, Oberstudiendirektor Peter Schwertschlager und Gerhard Seiler. Ursula Münch, Professorin an der Universität der Bundeswehr und Direktorin der Akademie für Politische Bildung moderierte den Abend.

Papier oder digital? In die Schule gehört wohl beides.
Papier oder digital? In die Schule gehört wohl beides.

In ihrer Begrüßung vertrat Ursula Münch die These, dass die Lehr- und Lernkompetenz auch auf Peer-to-Peer überginge. Sprich: Schüler lernen Weiterlesen »

Die Zukunft der Gesellschaft

In Zeiten, in denen AfD, Pegida und Trump erstarken oder an die Macht kommen, tut es gut, einmal mehr über die Zukunft unserer Gesellschaft nachzudenken. Nicht alles ist schwarz-weiß und die Welt lässt sich nicht mit einer Schablone erklären. Um so dringlicher war das Gespräch, dass die Evangelische Akademie Tutzing beim Bayerischen Rundfunk für die „denkzeit“ aufnahm.
Gobalisierung, Digitalisierung, Kriege, Terror, Klimawandel, Migration. Die Veränderungen in unserer Gesellschaft sind groß. Nicht wenigen machen sie Angst. Natürlich sind Politik und Weiterlesen »

In Wasserburg hat Bernd Joa seine Sammlung von Objekten aus Wasserburg aus den letzten 500 Jahren offiziell in den Räumen am Brucktor vorgestellt.

Wasserburg aus fünf Jahrhunderten

Wasserburg am Inn ist um eine Attraktion reicher. Am Sonntag eröffnete im ehemaligen Spital am Brucktor die Sammlung „Wasserburg aus fünf Jahrhunderten“. Bernd Joa trug seit Mitte der 60er Jahre Stück um Stück zusammen. Angefangen hatte seine Leidenschaft während des Studiums in München. So sind fast 2000 Exponate zusammengekommen, die alle eins gemeinsam haben: Einst verstreut in alle Welt sind sie jetzt wieder daheim.

Blick vom Dempfeck Richtung Stadtpafarrkirche. Eine Federzeichng von Hans Heyer aus dem Zyklus „Altstadtwinkel“
Blick vom Dempfeck Richtung Stadtpfarrkirche. Eine Federzeichnung von Hans Heyer aus dem Zyklus „Altstadtwinkel“

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Das illuminierte Areal, auf dem der Münchner Konzertsaal einmal stehen soll.

Raumnutzungsplan: Konzertsaal, Werkstatt und mehr Education

Rund 15.000 Quadratmeter Nutzungsfläche stehen zur Verfügung, sagte Kunstminister Ludwig Spaenle im Kunstausschuss des Bayerischen Landtags. Der Erbpachtzins beträgt 592.000 Euro, ein Vorkaufsrecht ist eingeräumt, Kündigungsrecht alle 44 Jahre. Das Erbbaurecht soll kommendes Jahr in Kraft treten. Der Bayerische Rundfunk wird innerhalb von 30 Jahren 65 Millionen Euro, teils in Technik, einbringen. Eine Grundfinanzierung, für weitere 1,5 Millionen Euro Jahresmiete erhält er ein Erstbelegungsrecht und damit auch endlich eine Heimstatt. Soweit die Rahmendaten, die Spaenle vorstellte.

Das Modell des Werksviertels. In der Mitte eingekreist der Platz des Konzertsaals, die Blickrichtung ist auf den Ostbahnhof (am oberen Rand)
Das Modell des Werksviertels. In der Mitte eingekreist der Platz des Konzertsaals, die Blickrichtung ist auf den Ostbahnhof (am oberen Rand)

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Intendant der Elbphilharmonie: „Es muss sexy sein!“

Lange wurde an ihr gebaut – in 55 Tagen gibt es das Eröffnungskonzert. Mit einem der weltbesten Orchester, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Gekostet hat sie 865 Millionen Euro, davon zahlt den Löwenanteil (789 Mio Euro) die öffentliche Hand. Die Musiker proben schon im Gebäude und sind von der Akustik überwältigt. Besucher stehen Schlange, um sie zu besichtigen: Die Rede ist von der Elbphilharmonie in Hamburg. Deren Intendant Christoph Lieben-Seutter war beim SZ-Kultursalon im Werksviertel zu Gast.

Das illuminierte Areal, auf dem der Münchner Konzertsaal einmal stehen soll.
Das illuminierte Areal, auf dem der Münchner Konzertsaal einmal stehen soll.

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Die deutsch-tschechische Landesausstellung Karl IV. in Nürnberg

Landesausstellung in Nürnberg: Karl IV., ein Europäer

Sie ist ein großes Projekt im Zeichen Europas und sie ist einem der großen Europäer gewidmet: Die deutsch-tschechische Landesausstellung „Karl IV.“. Nachdem sie von Mai bis Oktober in Prag zu sehen war, wird sie jetzt in Nürnberg installiert. Vom 20. Oktober 2016 bis 5. März 2017 ist sie in den Räumen des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg zu sehen. Rund 200 Objekte gewähren einen umfassenden Blick in die Zeit des Kaisers, der wie kaum ein anderer Naturkatastrophen und eine Blüte der Wissenschaft und Kunst in seiner Regierungszeit vereinte.

Karl IV. empfängt throhnend den Besucher der Ausstellung
Karl IV. empfängt thronend den Besucher der Ausstellung

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„Dein Schrifttum ist ja nur ein Drittel Deinerselbst“

„Stefan Zweig und Arthur Schnitzler waren zwei verfemte, zwei verbrannte Autoren“, führte Michael Stacheder in den Abend ein. Der Schauspieler und Regisseur frönte seiner Leidenschaft für Zweig und Schnitzler, sehr zum Vergnügen der zahlreichen Zuhörer. Arthur Schnitzler war vier Jahre älter als Brynolf Wennerberg, Stefan Zweig 15 Jahre jünger – und damit sind sie auch als Chronisten der Zeit Wennerbergs zu verstehen. Nicht, dass sie mit ihm persönlich zu tun gehabt hätten, das hatte auch im ersten Teil vor zwei Wochen die Gräfin Reventlow nicht. Aber sie zeichnen eben nicht nur ein Bild der Welt am Abend des ersten Weltkrieges, sondern befördern auch das moderne Frauenbild, das sich anschickte, die Welt zu verändern. Diese Parallele zum Schaffen Brynolf Wennerbergs ist unübersehbar und hilft dem Besucher der Ausstellung, dessen Werk im zeitgenössischen Kontext zu sehen.

Michael Stacheder im Gespräch mit Evelyne Bichlmaier, die die VHS in Bad Aibling leitet und den Abend mit dem Kunstverein organisierte
Michael Stacheder im Gespräch mit Birgit Schreuer von der VHS in Bad Aibling. Diese organisierte den Abend mit dem Kunstverein

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Zwischen Winkel und Wahnmoching – Das Leben der #Reventlow

„Zum Glück hat sie geschrieben!“, mag mancher beim Verlassen des Kunstvereins Bad Aibling gedacht haben. Denn einen kurzweiligeren, bisweilen sittlich höchst aufschlussreichen Abend hätten die Gemälde der Franziska zu Reventlow nicht hergegeben. Ein Kenner sagte es so: Geschrieben hat sie wohl besser. Was sich auch daran ablesen lässt, dass die Liste der Gemälde ungleich kürzer ist als die der Publikationen. Und außerdem: Im Umfeld des Malers Wennerberg, dessen Werk die Aiblinger gebührend aufs Tapet heben, noch eine andere Malerin? Gott bewahr’. Ein Leseabend.

Michael Stacheder liest Franziska von Reventlov im Kunstverein Bad Aibling
Michael Stacheder liest Franziska zu Reventlow im Kunstverein Bad Aibling

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Die Ideen im Kopf sind ein Reichtum – Das Museum Geretsried

Eine der jüngsten Städte Bayerns ist Geretsried. Die Ansiedlung entstand erst im Zweiten Weltkrieg, nach dem Krieg wurde sie zur Heimat für viele Vertriebene und dann schnell zur Stadt erhoben. Für Museumsgestalter ist das eine interessante Herausforderung, da vom Mammutzahn bis zu den Silbermünzen alles für gewöhnlich Ausstellungswürdige fehlt. Im Museum der Stadt Geretsried besann man sich auf Themenkomplexe. Einer davon ist Flucht und Vertreibung – er zeigt den kulturellen Reichtum wie auch die Fundamente einer integrierten Gesellschaft.

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Ein Kanarienvogel im Geretsrieder Museum? Hä? Was soll denn das?

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Bier ist der Wein dieses Landes – Ausstellung im Jüdischen Museum München

500 Jahre Reinheitsgebot – und die Geschichte des Bieres hat in Bayern mehr mit dem Judentum zu tun, als man zunächst vermutet. Die Union-Brauerei aus München war einst die zweitgrößte Brauerei der Stadt und kaufte sogar Löwenbräu auf. Diese und viele andere Geschichten gibt es ab Mittwoch im Jüdischen Museum München zu sehen.

Ein Einblick in die Ausstellung.

Der Zoigl-Stern, der bei den Saisonbrauern (ähnlich einer Buschenschenke) anzeigte, dass es frisch gebrautes Bier gibt.
Der Zoigl-Stern, der bei den Saisonbrauern (ähnlich einer Buschenschenke) anzeigte, dass es frisch gebrautes Bier gibt.

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Offene Ateliers im Werksviertel

Das Werksviertel ist mehr als das Areal, auf dem der neue Konzertsaal in München entstehen soll. Es ist Lebens-, Wohn- und Arbeitsviertel und wächst gerade. Darüber hinaus ist es seit der Zwischennutzung als Kunstpark Ost und Kultfabrik auch Heimat vieler Künstler. Und deren Kunst kann man an diesem Wochenende in der Whitebox bestaunen.

Martina Taubenberger, Geschäftsführerin der whitebox Kultur gGmbH, führte beim Preview durch die Ateliers
Martina Taubenberger, Geschäftsführerin der whitebox Kultur gGmbH, führte beim Preview durch die Ateliers

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Ringlstetter. Hannes Ringlstetter. Ab 1. Dezember wöchentlich mit „Ringlstetter“ im BR-Fernsehen.

Hannes Ringlstetter im BR Fernsehen: Ringlstetter

Er ist Kabarettist, Moderator, Musiker, Schauspieler und all das vereint er nun in einer wöchentlichen neuen Show im BR Fernsehen: Hannes Ringlstetter. Der Name deutet auf eine Personality-Show hin, aber ein wenig mehr steckt schon drin. Das verriet der Niederbayer im Interview.

Ringlstetter. Hannes Ringlstetter. Ab 1. Dezember wöchentlich mit „Ringlstetter“ im BR-Fernsehen.
Ringlstetter. Hannes Ringlstetter. Ab 1. Dezember wöchentlich mit „Ringlstetter“ im BR-Fernsehen.

Kurzfassung: Hannes Ringlstetter zum Showkonzept:

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