Welttag des Tourismus: Domschatzkammern kostenlos besichtigen

Am 27. September ist der Welttag des Tourismus. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Tourismus für alle – Barrierefreie Zugänge ermöglichen“. In Deutschland bieten ein paar Domschatzkammern aus Anlass des Tages freien Eintritt. Vielleicht eine Gelegenheit, sakrale Kunst in bester Umgebung zu bestaunen.

Teil des Domschatzes in der Basilika auf dem Vyšehrad in Prag.
Teil des Domschatzes in der Basilika auf dem Vyšehrad in Prag.

Der Päpstliche Rat erinnert in seiner diesjährigen Botschaft zum Welttag des Tourismus daran, dass bis 2030 die Zahl der Menschen weltweit, die sich eine Ferienzeit leisten können, von derzeit knapp 1,2 Milliarden auf zwei Milliarden steigen wird. Er ist davon überzeugt, „dass der Tourismus zu einer Humanisierung“ in vielen Lebensbereichen beiträgt und neben der Erholung zahlreiche Möglichkeiten des wechselseitigen Kennenlernens der Völker und Kulturen bietet. Zu den positiven Aspekten des Tourismus gehörten auch die Förderung des Friedens und des Dialogs, die Begegnung mit der Natur und die persönliche Entwicklung.
Ausdrücklich weist der Päpstliche Rat darauf hin, dass alle Menschen die Gelegenheit haben sollten, die positiven Möglichkeiten des Tourismus zu nutzen, und spricht in diesem Zusammenhang gar von einem „Recht auf Tourismus“. Der Rat plädiert dafür, auch, der die Aspekte Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit aufzugreifen und in einem Modell des „Tourismus für alle“ zusammenzuführen.

In Bayern gewähren die Dommuseen/-schatzkammern in Passau und Würzburg freien Eintritt, deutschlandweit kommen Bautzen, Essen Limburg, Mainz, Paderborn und Rottenburg dazu. Eine Liste der teilnehmenden Einrichtungen mit Anschrift und Kontaktmöglichkeiten gibt es auf der Website der Deutschen Bischofskonferenz.

 

#DoReMi – Eindrücke vom ersten Konzert des SWR Symphonieorchesters hinter den Kulissen

 

Das war‘s also. Das erste Konzert des SWR Symphonieorchesters in der Liederhalle Stuttgart. Viel Zeit zum Bilder machen blieb mir nicht, weil ich ja was ganz anderes machte. Aber dazu später mehr …

Mittags wurde der große Bildschirm aufgebaut, über den die coolen Videos liefen, die auch auf der Website von SWR Classic zu finden sind
Mittags wurde der große Bildschirm aufgebaut, über den die coolen Videos liefen, die auch auf der Website von SWR Classic zu finden sind

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„Unmoralische Handlung“ und Ungewissheit – #DoReMi

Die bloggenden Kollegen, die mehr als (Stock-)Bild und Text machen, wissen, was es heißt, von der Ungewissheit eines Beitrages zu sprechen. Ich meine damit die Form – und nicht, ob der Beitrag überhaupt das Licht der Welt erblickt. Insofern blicke ich gespannt auf den morgigen Donnerstag in Stuttgart – Erstes Konzert des SWR Symphonieorchesters.

Erster optischer Eindruck eines rotals, großer Schritt nach vorn: Das neue (fusionierte) Symphonieorchester des SWR spielt sein erstes Konzert in der Liederhalle Stuttgart.
Erster optischer Eindruck eines Portals, großer Schritt nach vorn: Das neue (fusionierte) Symphonieorchester des SWR spielt sein erstes Konzert in der Liederhalle Stuttgart. (Screenshot: swr-classic.de)

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Glaubwürdig durch die Krisen – die Tutzinger Radiotage #tura16

Das Radio scheint ein Solitär zu sein – unbeschadet jeglichen Medienwandels ist es akzeptiert. Sei es als ‚ideales Begleitmedium‘, als fast überall verfügbare und konsumierbare Nachrichtenquelle oder Unterhaltungsmedium. Aber: Nicht zuletzt in den letzten Monaten, seit das Gerede von der Lügenpresse die Runde macht, fragen sich Hörer wie auch Macher, wie es denn um die Glaubwürdigkeit des Mediums steht. Färbt das Misstrauen der Hörer, das diese Zeitungen und Fernsehen entgegenbringen, auf das Medium Radio ab? Wie sehen die Radiomacher ihre Glaubwürdigkeit? Genügend Stoff für eine Tagung der Bundeszentrale für politische Bildung und der Akademie für politische Bildung in Tutzing.Weiterlesen »

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Sifnos – Poesie des Lichts

Im Museum für Völkerkunde in Hamburg eröffnete eine kleine, feine Ausstellung. Sifnos ist eine griechische Insel, 2.500 Einwohner und besticht durch viele Kirchen, Töpferkunst, wunderbares Licht und typische Architektur. Vivian Graé hat die Ausstellung zusammengetragen:

 

Die Ausstellung ist während der üblichen Öffnungszeiten bis 2. Juli 2017 zu besichtigen. Alle weiteren Infos hier.

Die Mistgabel bildet Bayern nicht mehr ab – Bavariathek: Der Weg zur Digitalen Museumsvermittlung

Pünktlich im Mai 2018 soll das Museum der Bayerischen Geschichte eröffnen – nicht nur am Donaumarkt in Regensburg, sondern auch in der digitalen Welt. Die Bavariathek ist die Erweiterung des Museums in den virtuellen Raum hinein, die multimedial und innovativ Themen der bayerischen Geschichte erzählt. Zusammen mit der Universität Regensburg und der Ostbayerischen Techni­schen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden soll die Bavariathek unter Ein­satz modernster multimedialer Elemente weiterent­wickelt werden.

Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Prof. Dr. Dieter Müller, OTH Amberg-Weiden, Prof. Dr. Christian Wolff, Universität Regensburg, Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg. Foto: Lena Schabus, Uni Regensburg
Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Prof. Dr. Dieter Müller, OTH Amberg-Weiden, Prof. Dr. Christian Wolff, Universität Regensburg, Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg. Foto: Lena Schabus, Uni Regensburg

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Bier in Bayern – Die Bayerische Landesausstellung 2016

Betritt der Besucher den Vorraum der Ausstellung mit Museumsshop, riecht er gleich den typischen Brauereigeruch. Rainhard Riepertinger, der die Ausstellung federführend zusammengestellt hat, betont, dass alle Sinne in dieser Ausstellung angesprochen werden sollen. Seit Januar haben die Mitarbeiter des Haus der Bayerischen Geschichte die 1500 Quadratmeter Ausstellungsfläche bestückt. Während für „Bier in Bayern“ in den Räumen des ehemaligen Klosters Aldersbach noch die letzten Exponate eingebaut wurden, durften Pressevertreter schon mal durch die drei Stockwerke schnuppern.Weiterlesen »

Wikinger! – Die Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim

Wikinger! Am Freitag (11.03.) eröffnet im Lokschuppen Rosenheim die diesjährige Ausstellung. Im Kultur- und Kongresszentrum gab es heute die Eröffnungs-Pressekonferenz, anschließend durften die Journalisten und Medienvertreter das erste Mal in die komplett errichtete Ausstellung. Schon auf dem Platz vor dem Lokschuppen gibt es ein wahrliches Highlight zu sehen: Das Wikingerschiff aus dem Film, den Bully Herbig am Walchensee drehte. Der Lokschuppen hat es gekauft, aufgepeppt und zum Besteigen freigegeben.

Mitten im Raum steht ein Wikingerschiff, illuminiert mit farbig wechselnden LED.
Mitten im Raum steht ein Wikingerschiff, illuminiert mit farbig wechselnden LED.

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Claus Weselsky hat Gespür für die Bahn

Claus Weselsky ist der streitbare Chef der Lokführergewerkschaft GDL. Vielen Bahnfahrern ist er wegen der Streiks in den letzten Jahren verhasst. Auf einer Konferenz der Grünen in Coburg bewies er aber Gespür für die Bedürfnisse der Bahn.

Claus Weselsky, Bundesvorsitzender der GDL zu Gast bei den Grünen in Coburg: Gemeinwohlinteresse oder Renditeentscheidung der DBAG?
Claus Weselsky, Bundesvorsitzender der GDL zu Gast bei den Grünen in Coburg: Gemeinwohlinteresse oder Renditeentscheidung der DBAG?


Wenn man gewerkschaftlich organisiert ist, kann man sich eigentlich nur einen solchen Menschen wünschen: Klare Visionen, Ahnung von der Materie, weitgehend unnachgiebig, wie ein Gewerkschafter sein sollte. Und dennoch: Augenmaß.

Was wäre, wenn … – Der Versuch einer verkehrten Welt

Die Idee klingt reizvoll: Was wäre eigentlich, wenn Männer und Frauen keine traditionellen Rollen mehr spielen oder sich Geschlechterklischees erledigt hätten? Tja, was wäre, wenn …?

Moderator Michael Schulte alias "Der Schulte" geht in einer Webvideoreihe der Frage nach, was eigentlich anders wäre, wenn Rollenklischees nicht mehr gelten würden: „Verkehrte Welt“, ab 26.09. auf der Website von Bayern 3. (Foto: BR/Markus Konvalin)
Moderator Michael Schulte alias „Der Schulte“ geht in einer Webvideoreihe der Frage nach, was eigentlich anders wäre, wenn Rollenklischees nicht mehr gelten würden: „Verkehrte Welt“, ab 26.09. auf der Website von Bayern 3. (Foto: BR/Markus Konvalin)

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