BayernSPD und Freie Wähler einig: Mehr Lehrer für Flüchtlinge

Martin Güll, SPD, bildungspolitischer Sprecher der SPD im Bayerischen Landtag
Martin Güll, SPD, bildungspolitischer Sprecher der SPD im Bayerischen Landtag
Um die Herausforderungen für die bayerischen Schulen durch die zunehmende Zahl von Flüchtlingskindern zu bewältigen, sind nach Ansicht der Landtags-Opposition mehr Lehrer notwendig. Martin Güll (SPD) und Günther Felbinger (Freie Wähler) sind sich einig: „Wir müssen dafür sorgen, dass diese Kinder möglichst schnell Deutsch lernen und in den Unterricht integriert werden. Das ist einer der Kernpunkte der gesamten Integration der Zuwandererfamilien.“
Martin Güll forderte Clearingstellen, um die Einzelschicksale der Flüchtlingskinder besser beurteilen zu können:

Darüber hinaus brauche es, so Güll, flexiblere Lehrerkontingente, eine Task Force:

Und die Schulen müssen eigenständiger werden:

Günther-Felbinger, Freie Wähler
Günther-Felbinger, Freie Wähler
Felbinger schlägt vor, die bisherigen Übergangsklassen in „Willkommensklassen“ umzubenennen. Schulpflichtige Flüchtlinge und Asylbewerber sollen darin zügig die deutsche Sprache erlernen, damit sie bald in reguläre Klassen wechseln können. Mit dem aktuell enormen Flüchtlingsstrom steht das bayerische Schulsystem allerdings vor einer der
größten Herausforderungen überhaupt.
Er rät zu Lehrer-Tandems und verkleinerten Klassen mit maximal 15 Schülern:

Darüber hinaus muss den Schulpsychologen mehr Raum gegeben werden:

Das Kultusministerium wird am Freitag zu den Änderungen in diesem Schuljahr Stellung nehmen.

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