Revolution! Aufstand! Zum Bischofs- und Papstverständnis der katholischen Kirche

Revolution im Vatikan. Aufstand gegen Papst Franziskus. Was ich am Nachmittag so in den elektronischen Medien las, passte in das Bild, das bei eher konservativen katholischen Medien transportiert wird. Ich kommentierte den Artikel eher gallig:

Beziehungsweise noch eine Spur sarkastischer:

Und dabei schweiften meine Gedanken zurück zum Februar 2013, als Papst Benedikt XVI. verkündete, dass er vom Amt zurücktrete. Sollte das ein neues Zeichen des Amtsverständnisses sein, das Päpste fürderhin haben sollten? Wäre es gar eine Annäherung an das Bischofs-Amtsverständnis der evangelischen Mitchristen? Ich habe damals ein Gespräch mit Michael Fuchs geführt (und seinerzeit auch publiziert – Imprimatur!). Er klärte mich, den ketzerisch Fragenden, über das Amtsverständnis eines katholischen Bischofs – und damit auch eines Papstes auf.

Prälat Michael Fuchs, Generalvikar des Bistum Regensburg
Prälat Michael Fuchs, Generalvikar des Bistum Regensburg

Insofern denke ich, dass eine Revolution im Vatikan entweder mit dem weltkirchlichen Sand im vatikanischen Getriebe zum Erliegen kommt. Oder anders gesagt: Die Synode ist in der Diskussion, schon jetzt. Was am Ende rauskommt, weiß derzeit wohl nur der Heilige Geist. Strömungen gibt es überall. Und Revolutionen soll es ja sogar schon in Kuba und der CSU gegeben haben.
Alles Gute!

… und man fragt sich schon, welche Maske Franziskus habe fallen lassen.

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