#ARE #Bamberg – Ministerin weist Vorwürfe des Flüchtlingsrates zurück

Das Interkulturelle Magazin des Bayerischen Rundfunks und Heinrich graut’s hatten über die Vorwürfe des Flüchtlingsrates berichtet. Die Zustände in der Aufnahme- und Rückführungseinrichtung (ARE) Bamberg seien unhaltbar.

Einfahrtstor zur ARE in Bamberg
Einfahrtstor zur ARE in Bamberg

Martin Neumeyer vor einem Gemälde, das ihm ein Asylbewerber geschenkt hat: „Flüchtlinge“.
Martin Neumeyer vor einem Gemälde, das ihm ein Asylbewerber geschenkt hat: „Flüchtlinge“.

Auf die Unterbringung in Bamberg angesprochen, versicherte der Integrationsbeauftragte der Staatsregierung, so schnell wie möglich das Gespräch mit dem Sozialministerium zu suchen. Heinrich graut’s hatte dem Integrationsbeauftragten den Beitrag mit den Vorwürfen des Helferkreises vorher zugänglich gemacht. Umso erstaunlicher, dass Martin Neumeyer auf guad boarisch xagt (auf gut bayerisch gesagt) umanand stopselt:


Nach einer kurzen Rücksprache mit einem Ministeriumsmitarbeiter räumte Neumeyer außerdem ein, dass es den Mitarbeitern im Ministerium nicht bewusst gewesen sei, dass der Ramadan kommt und – dass praktizierende Muslime dann nachts essen. Auch hier versprach er Abhilfe:

 

Christine Kamm und Margarete Bause zur Flüchtlingspolitik Bayerns
Christine Kamm und Margarete Bause zur Flüchtlingspolitik Bayerns

Christine Kamm, Bündnis90/Die Grünen, betonte, dass die Bamberger Zustände schon mehrfach Thema im Sozialausschuss des Landstags gewesen seien. 17 Personen in einer Drei-Zimmer-Wohung seien nicht hinnehmbar. Dass eine Mutter für Ihr Kind außerhalb der Kantinen-Öffnungszeiten keine Nahrung bekomme: Nicht hinnehmbar. Die Flüchtlinge, die zurückgeschickt würden, würden ins buchstäbliche Nichts abgeschoben:


Angesichts des kommenden Ramadan bemängelte die Grünen-Politikerin, die sich in der Fraktion um Integration kümmert, die in den Wohnungen ausgebauten Herde und die mangelnde Flexibilität:

 

Dietrich Molthagen, Arif Tasdelen, Mitra Sharifi und Harald Güller diskutieren über Integration
Dietrich Molthagen, Arif Tasdelen, Mitra Sharifi und Harald Güller diskutieren über Integration

Arif Tasdelen ist migrationspolitischer Sprecher der SPD im Bayerischen Landtag. Er ist selber Muslim, kennt also die Bedürfnisse, gerade auch im Hinblick auf Ernährung und das für die meisten Muslime wichtige Fasten:

Müller: Gute Unterbringung, Ramadan wird respektiert

Sozialministerin Emilia Müller wies die Vorwürfe des Flüchtlingsrates und die Auffassung der Opposition zurück: Die Menschen in der ARE Bamberg seien gut untergebracht:


Das Sozialministerium und der Caterer in Bamberg seien, so Müller weiter, auch auf den kommenden Ramadan vorbereitet:

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