Ohne Bier wäre Bayern nicht entstanden

Luitpold Prinz von Bayern ist das Gesicht der Schlossbrauerei Kaltenberg. Als Nachfahre der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige liegt die Brautradition in seiner Familie. Im Presseclub München stand Luitpold der ehemaligen Wiesnchefin Gabriele Weishäupl Rede und Antwort.

Gabriele Weishäupl, die ehemalige Wiesnchefin, im Gespräch mit Seiner Königlichen Hoheit Prinz Luitpold von Bayern.
Gabriele Weishäupl, die ehemalige Wiesnchefin, im Gespräch mit Seiner Königlichen Hoheit Luitpold Prinz von Bayern.

Lobpreis des Reinheitsgebotes

Für Luitpold von Bayern ist das Reinheitsgebot eine conditio sine qua non. Klar könne man Bier auch ohne Reinheitsgebot brauen, auch andere Zutaten untermengen, aber dann dürfe man es halt nicht mehr Bier nennen:

Bier, das Volksnahrungsmittel

Heute ist Bier oft als Einstiegsdroge und Rauschmittel verschrieen. Im 15. Jahrhundert konnten die Menschen froh sein, dass die bayerischen Herzöge das Reinheitsgebot erließen. Aber das bayerische Reinheitsgebot war nicht das erste, das entstand. Gabi Weishäupl im Gespräch mit Luitpold von Bayern:

Die Wiesn und das Türkenzelt

Das erste Zelt, das auf der Theresienwiese stand, war eine Kriegsbeute. Und: Es hatte einen Halbmond obenauf.

Weißes Bier und schwarze Kassen

Das Hofbräuhaus spült mit seinem Bier Geld in die Staatskasse. Das ist nicht erst seit den Bayerischen Staatsministern der Finanzen so. Auch bei den Wittelsbachern war das „HBH“ finanzstark für den Staat. Davon abgekoppelt haben die Wittelsbacher das Weißbiergeschäft: Zum Wohle des eigenen Säckels – und einer schwarzen Kasse:

Die Konkurrenz, die Marktmacht und das Ausland

Nicht nur in Kaltenberg braut Luitpold von Bayern Bier, auch im Ausland hat er Standorte. Der Vorteil: Er erspart dem Bier die Reise, schafft Arbeitsplätze vor Ort und arbeitet weitgehend mit regionalen Zutaten. Anders die Wettbewerber:

Luitpold, die Wiesn und die Stadt

Luitpold Prinz von Bayern hat oft genug versucht, mit seinem Bier auf die Wiesn zu kommen. Regelmäßig scheiterte er an Vorgaben der Stadt oder vor Gericht. Heute kann er fast anekdotenhaft davon erzählen:

 

Prinz Luitpold von Bayern betreibt die Schlossbrauerei Kaltenberg und veranstaltet dort auch alljährlich ein mehrtägiges Ritterspektakel.
Luitpold Prinz von Bayern betreibt die Schlossbrauerei Kaltenberg und veranstaltet dort auch alljährlich ein mehrtägiges Ritterspektakel.

Edit: Nach dem Kommentar von Jens Arne Männig den Leadsatz geändert.

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2 thoughts on “Ohne Bier wäre Bayern nicht entstanden

  1. Besitzer und Betreiber? Ohne jetzt zu tief in die komplexen Strukturen des Kaltenberg-Unternehmensgeflechts einsteigen zu wollen: 50 % haben die Königlichen Hoheiten längst an die Warsteiner-Gruppe veräußert – und ohne die ständen die Kaltenberg-Marken heute nicht da, wo sie sind.

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