Abschied und Aufbruch – Einhalden 2016 ist Geschichte (mit Zukunft)

Allen Beteiligten war klar, dass es das letzte Einhaldenfestival auf dem namensgebenden Hof von Bauer Bernhard Rauch sein würde. Die Wehmut darüber war am Samstag schon zu spüren. Aber da in jedem (temporären) Ende auch ein Anfang liegt, sahen die Beteiligten am Sonntag trotz Regens wohlgemut in die Zukunft.

Das Salonorchester gestaltete das Programm am Sonntagvormittag – traditionell gab es Weißwürste.
Das Salonorchester gestaltete das Programm am Sonntagvormittag – zum Weißwurstessen spielte Heinz Hübner ein Abschieds-Solo.

Traditionell startete der letzte Festivaltag mit einem Weißwurst-Essen. Das Salonorchester spielte auf, wie all die Jahre ohne Honorar. Der bisherige Dirigent und Gründer des Orchesters, Heinz Hübner, übergab offiziell den Taktstock an seinen Nachfolger Christian Zierenberg. Seit dem zweiten Festival war das Salonorchester immer mit von der Partie. Heinz Hübner:


Heinz Hübner, geboren im heutigen Tschechien, freut sich, in Zukunft mehr Zeit für das Streichquartett zu haben, eine Rückkehr schließt er aber nicht aus:

 

Musikerfamilie: Die Hübners, links Gregor, rechts Veit, in der Mitte Vater Heinz.
Musikerfamilie: Die Hübners, links Gregor, rechts Veit, in der Mitte Vater Heinz.

Ohne die Hübners wäre Einhalden schwer realisierbar. Gregor Hübner erklärt die Besonderheit für Musiker:


Und er weiß auch, dass der neue Spielort etwas vom Geist von Einhalden braucht:


Sein Bruder Veit Hübner sieht das ähnlich:


Für Einhalden 2016 zieht er eine positive Bilanz:

 

Gregor und Veit Hübner im musikalischen Einsatz
Gregor und Veit Hübner im musikalischen Einsatz

Er muss es wissen, denn immerhin organisiert Veit Hübner das künstlerische Programm:


Bernhard Rauch, dessen Hof all die Jahre Kulisse und Heimat für das Einhaldenfestival war, zieht ein positives Fazit:


… und verspricht, weiterhin zur Stelle zu sein, am neuen Spielort, da, wo man ihn braucht. Auch das Bierzapfen kann er sich vorstellen:


Positives Résumé und hoffnungsvolle Worte in die Zukunft von Anton Rauch, dem Vorsitzenden des Kulturvereins, am letzten Tag des Festivals:

 

Die Brüder Bernhard und Anton Rauch zusammen mit Veit Hübner (Mitte) moderierten jeden Abend an.
Die Brüder Bernhard und Anton Rauch zusammen mit Veit Hübner (Mitte) moderierten jeden Abend an.

An dieser Stelle möchte ich mich für die Gastfreundschaft, die Offenheit und die Herzlichkeit bedanken, mit der alle Beteiligten auf mich zugingen. Ich betrachte es nicht als selbstverständlich, dass ich die Gastfreundschaft in Anspruch nehmen durfte. Als erstmaliger Besucher (und Blogger) des Einhaldenfestivals wünsche ich, dass der Umzug nach Geratsreute gelingen möge. Diese Serie über verschiedene Eindrücke, von der Pressekonferenz über Auftritte, Stimmungen kann vielleicht dazu beitragen, dass etwas vom Geist, der das Einhaldenfestival begleitete, nach Geratsreute mitgenommen wird.

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Die Ruhe vor dem Ansturm – das Festivalgelände in der Früh.
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