Prost und L’Chaim – Bayerns Juden und das Bier

In diesem Jahr steht ganz Bayern im Zeichen des Reinheitsgebotes. Seit 500 Jahren gibt es diese strengste Lebensmittelvorschrift und viele Ausstellungen widmen sich folgerichtig dem Ereignis.

Bayern erleben
Bierkrug Münchner Frauenkirche vom jüdischen Bierkrugveredler Martin Pausen aus München (1890). Bild: BR/Thomas Hausner.

Bis auf wenige Ausnahmen wird jedoch eine Geschichte immer wieder vergessen: die jüdisch-bayerische Kulturgeschichte des Bierbrauens, des Hopfenhandels und des Bierkrug-Veredelungsgewerbes.

Der stellvertretende Fernsehdirektor Andreas Bönte sagte bei der Eröffnung:

„Es kommt zusammen, was zusammen gehört“

Filmautor Thomas Hausner erzählt mit „Prost – L’Chaim“ diese weitgehend unbekannte Geschichte. Ein Stück originäres Bayern aus einem anderen Blickwinkel neu gesehen.
Beim Preview ging es neben dem Film auch um das Bier, extra für das Ereignis wurde ein zweiter Collaboration-Brew kredenzt.
Museumsdirektor Bernhard Purin lobte die Zusammenarbeit mit dem BR, an den wichtigen Stellen ernst und dann wieder genauso freudig und heiter wie die Juden selbst:

Der israelische Generalkonsul Dan Shaham war auch anwesend. Er wusste nicht nur zum Film etwas zu sagen, sondern sprach auch über Gefühle und Bier:


Das spezielle Verhältnis von Bayern, Juden und Bier sieht der Generalkonsul so:


Ausstrahlung: Montagabend, 7.November 2016, 20.15 Uhr im BR-Fernsehen, 45 min.

Bayern erleben
Hermann Schülein, jüdischer Direktor der Unionsbrauerei Haidhausen. Bild: BR/Thomas Hausner.
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