Hohe Ausbildungszahlen bei der M+E

Weiterhin viele Auszubildende, viele Übernahmen

Bundesweit gibt es laut Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) genauso viele Ausbildungsplätze wie Bewerber. Faktisch steht jedem gemeldeten Bewerber eine gemeldete Ausbildungsstelle zur Verfügung. Diese und andere, interessante Zahlen, stellte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw am Montag in München vor.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, zeigt sich erfreut über die stabilen Ausbildungszahlen seiner Branche
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, zeigt sich erfreut über die stabilen Ausbildungszahlen seiner Branche

In Bayern gibt es entgegen dem Bundestrend sogar einen Überhang bei den Stellen, rund 22.500 Ausbildungsplätze könnten noch vergeben werden. Nach Ansicht von Brossardt wird hier auf konstant hohem Niveau ausgebildet und es wird massiv in die Ausbildung investiert. Nicht ohne Stolz verwies der Hauptgeschäftsführer darauf, dass rund 93 Prozent der Azubis von ihren Betrieben übernommen werden.

Die Zahl der Schulabsolventen ändert sich durch die Einführung des G9
Die Zahl der Schulabsolventen ändert sich durch die Einführung des G9

Mit etwas Sorge blickt Brossardt auf den 2024/25 anstehenden ersten G9-Jahrgang, der die Absolventenzahlen auf deutlich unter 100.000 drücken wird:

 

Bei der vbm geht man für dieses Jahr von rund 15.200 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen aus. Brossardt spricht von besten Chancen und Perspektiven für Jugendliche.

30 Prozent Azubis aus der Mittelschule – „Ein Rückgrat“

Die verteilung der Schulabschlüsse unter den Azubis der Metall- und Elektroindustrie
Die Verteilung der Schulabschlüsse unter den Azubis der Metall- und Elektroindustrie

Auch 2018 wird die Zahl von über 15.000 Ausbildungsverträgen in der Metall- und Elektroindustrie gehalten werden können. Doch woher kommen die Azubis denn eigentlich? Brossardt:

 

Die Verdienstmöglichkeiten der Azubis in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie sind wie in den letzten Jahren konstant hoch: Im Schnitt 1065 Euro über die gesamte Ausbildungszeit pro Monat.

M+E = gelebte Integration

Die bayerische Metall- und Elektroindustrie engagiert sich nach den Worten von Bertram Brossardt für die Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern:

 

Ohne Flüchtlinge und Asylbewerber stünde die M+E bedeutend schlechter da
Ohne Flüchtlinge und Asylbewerber stünde die M+E bedeutend schlechter da

Über 1,7 Millionen Social-Media-Kontakte

Info-Teams der vbm sind an Schulen, mit Plakaten, Broschüren und im Internet präsent, um für eine Ausbildung in der M E zu werben. Die „Ausbildungsinitiative Bayern“ erreicht dabei viele Schülerinnen und Schüler in der Fläche:

 

Übrigens sind rund 20 Prozent der Azubis in der Metall- und Elektroindustrie weiblich, erwähnte Brossardt. Das sei weiter ausbaufähig, gibt der Hauptgeschäftsführer zu, aber dafür gibt es auch das Projekt Girls’Day-Akademie. Dabei werden die Schülerinnen ein Jahr lang begleitend für Technik begeistert. Insgesamt sieht Bertram Brossardt seine Sparte gut aufgestellt und wirbt weiter für gut ausgebildeten Nachwuchs.

(Alle Folien: vbm)

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