Lois Huber – Maler aus Leidenschaft

Im Museum der Stadt Wasserburg ist ab heute eine Ausstellung mit Werken des Evenhausener Malers Lois Huber zu sehen. Lois Huber war vom Expressionismus und dem französischen Impressionismus geprägt.

Wasserburger Ansicht aus der Perspektive des Kellerbergs

Lois Huber wurde 1923 in Evenhausen geboren. Nach einer Ausbildung zum Schreiner erkämpfte sich er sich trotz der Widrigkeiten der Nachkriegszeit 1947 eine Ausbildung zum Kunstmaler an der Blocherer-Schule für angewandte Kunst in München. Zweiter Bürgermeister Werner Gartner würdigte das Werk Hubers, der Landschaften als Momentaufnahme malte.

 

Ausgehend von seinem stark naturalistischen Frühwerk wandelte sich sein Mal-Stil unter Auseinandersetzung mit den deutschen Expressionisten und den französischen Impressionisten zu einer eigenen Ausdrucksweise, die er zeit seines Lebens beibehielt. Museumsleiterin Sonja Fehler über die Herangehensweise von Lois Huber:

 

Museumsleiterin Sonja Fehler und Bürgermeister Werner Gartner eröffneten die Ausstellung im Museum der Stadt Wasserburg

Als die Nachfahren Hubers Kontakt mit der Stadt Wasserburg wegen des Werks von Lois Huber Kontakt aufnahmen, galt es, so Sonja Fehler, einen Schatz zu heben:

 

Ein ungewöhnliches Zeitdokument: Lois Huber malte den Bau der Umgehungsstraße Wasserburgs

Ungewöhnlich waren auch die Materialien, mit denen Lois Huber arbeitete. Zum Ende seines Lebens rundete Huber sein Schaffen ab, erklärte Sonja Fehler:

 

Mathilde Fürstenberger, die Tochter von Lois Huber, war bei der Ausstellungseröffnung zugegen und gewährte einen speziellen Blick in das Schaffen des Vaters, verbunden mit Dank an die Stadt Wasserburg:

 

Lois Huber, Ferne Stadt

In den 1950er/1960er Jahren beteiligte sich Huber an Ausstellungen in Rosenheim, Wasserburg, Prien sowie einigen anderen Orten im Chiemgau und in München. Er war Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler München, im Rosenheimer Kunstverein, in der Gemeinschaft Bildender Künstler Gstadt und zeitweise im AK 68 in Wasserburg. in dieser Zeit war auch als Bauer und Schreiner tätig. Ab 1967 wechselte in die Festanstellung als Grafiker bei der Firma Alpma in Rott und betrieb die Malerei bis zu seinem Tod im Jahr 2007 zunehmend privat.

Die Ausstellung ist bis 5. November im Museum Wasserburg zu sehen, am 1.10., 22.10. und 5.11 gibt es um 14.30 Uhr Führungen, individuelle Buchungen für Gruppen sind möglich. Das Museum ist im September Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr, ab Oktober 13 bis 16 Uhr geöffnet, an Allerheiligen ist geschlossen.

Museum Wasserburg
Herrengasse 15
83512 Wasserburg

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