Der Sieger-Entwurf für das #Konzerthaus in München

Heute wurde der Siegerentwurf für das neue Konzerthaus in München vorgestellt. Es soll im Werksviertel München entstehen und zwei Säle beherbergen. Dazu kommen Räume für Musiker und Verwaltung, Probenräume für Musiker und Studierende.

Bauminister Joachim Herrmann, der Architekt, Hans Robert Röthel (Vorsitzender der Stiftung Konzertsaal München) und Kunstminister Ludwig Spaenle begutachten das Modell im Modell

Gelöste Stimmung im Kleinen Saal der Musikhochschule – man merkt allen Beteiligten an, dass sie froh sind, eine Entscheidung gefunden zu haben. In der Pressekonferenz äußerte sich Staatsminister Joachim Herrmann:

„Perfectum est“

Der Entwurf von Cukrowicz Nachbaur wurde in der Jury mit 24 zu einer Stimme angenommen. Das Herausragende des Findungsprozesses, so meinte Herrmann, sei auch daran abzulesen, dass drei Staatsminister jede Sitzung begleitet hätten.
Kunstminister Ludwig Spaenle brachte es kurz und knapp auf den Punkt. Auch ihm war die Erleichterung anzusehen und anzuhören.

„Habemus auditorium musicum“

Hans Robert Röthel von der Stiftung Neues Konzerthaus:

 

Röthel betonte, dass es vieler großer und kleiner Spenden der Bürgerschaft brauche, um ein herausragendes Konzerthaus zu errichten. Es soll allen offen stehen:

„Du kannst es ganz einfach Nachzeichnen“

Arno Lederer saß dem Preisgericht mit 90 Teilnehmern vor. Seine Bewertung: das Konzerthaus ist einfach, zurückhaltend und nobel. Es sei einfach nachzuzeichnen:

 

Besonderer Dank von Professor Lederer ging an die Musiker des Symphonieorchesters, die sich in die Diskussion mit eingebracht haben:

Der glückliche Architekt

Architekt Anton Nachbaur-Sturm

Anton Nachbaur-Sturm hatte am Abend noch gefeiert, sprachlos war er, und das postete er auch bei Facebook.

Die zufriedenen Musiker

Sehr zufrieden äußerte sich auch Orchestermanager Nikolaus Pont. Die Musiker konnten sich einbringen, die Erleichterung ist hörbar, dass deren Wünsche mit berücksichtigt wurden:

 

Mit den 5 Siegerentwürfen wird nun verhandelt, die Präferenz liegt allerdings auf dem Entwurf des österreichischen Büros Cukrowicz Nachbaur. Es wird der erste Konzertsaalbau der Architekten. Im Frühjahr soll das Baugelände bebaubar sein, der Spatenstich soll noch in der Legislatur bis 2018 erfolgen. Das war der Wunsch von Ministerpräsident Horst Seehofer. Der Kostenrahmen soll 300 Millionen nicht überschreiten. Das Gelände wird in Erbpacht vom Pfanni-Erben Werner Eckart zur Verfügung gestellt.

Das Modell des neuen Konzerthauses im Werksviertel-Ambiente

Die Modelle des Wettbewerbs können bis zum 26. November 2017 von Montag bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr in der whiteBOX im Werksviertel besichtigt werden.

Mehr zum Konzertsaal beim BR.

 

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