Karikaturen: Ludwig Erhard – gestern, heute, morgen

Im Haus der bayerischen Wirtschaft gibt es bis Freitag Karikaturen zu Ludwig Erhard zu sehen. Gestern abend war Vernissage – und wie man bei der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) erwarten darf, war diese nicht frei von Parteinahme. Allein Wolfgang Clement, Ex-SPDler, Ex-Minister, konnte als Indiz dafür gelten, dass die Ausstellung eine Intention verfolgt. Dennoch. Zum Schmunzeln reicht es alle male.

Einige der Karikaturen zu Ludwig Erhard, die noch bis Freitag im Haus der Bayerischen Wirtschaft, Max-Joseph-Platz 5, zu sehen sind

 

„Wir müssen uns wieder klarmachen, worum es in der Sozialen Marktwirtschaft geht – und worum nicht. Ihre Idee ist es, dass der Staat die Rahmenbedingungen für das Marktgeschehen setzt, aber nicht direkt eingreift. Unsere Wirtschaftsordnung bedeutet Freiheit und Verantwortung. Angesichts der aktuellen Herausforderungen muss die Soziale Marktwirtschaft neue überzeugende Antworten finden – ohne dabei ihre Prinzipien aufzugeben“, sagt vbw Präsident Alfred Gaffal und fordert mit Blick auf die neue Legislaturperiode: „Die künftige Bundesregierung darf die Agenda 2010, der wir unser Wachstum der letzten Jahre verdanken, nicht weiter zurückdrehen – sie muss wieder mehr Wirtschaft wagen und sich auf die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft besinnen.“ – So zusammengefasst der Tenor von vbw-Präsident Alfred Gaffal. Die Stoßrichtung war damit klar. Wolfgang Clement ging in einem gut halbstündigen Vortrag mit der (bisherigen und vermutlich neuen) Regierung und den Verantwortlichen hart ins Gericht. Er forderte mehr Ludwig Erhard, aber auch mehr Helmut Schmidt:

Dass diese Forderungen sehr gut im Rahmen einer solchen Ausstellung verstärkt und transportiert werden können, bestritt Clement nicht einmal:

 

Wolfgang Clement, Promoter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Zur Ausstellung gibt es einen kostenlosen Katalog mit allen Karikaturen. Mehr im nächsten Podcast.

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