Wasserburger Frühlingsfest – Freimarkerl vom Bürgermeister für Senioren

Unterstützen Sie mich auf Steady

Neues vom Seniorennachmittag beim Frühlingsfest in Wasserburg. Die Stadt sponsert Seniorinnen und Senioren ab 70 sowie Heimbewohnern ein Essen und zwei Getränke. Geregelt wird das über Gutscheine, die beim Betreten des Festzeltes ganz unkompliziert ausgehändigt werden. Einziger Nachweis: Man muss zum Stichtag 24. Mai in Wasserburg den Erstwohnsitz haben:

Bürgermeister Michael Kölbl, Seniorenbeauftragte Friederike Kayser-Büker und festwirt Georg Lettl präsentieren die Gutscheine für den Seniorennachmittag zum Wasserburger Frühlingsfest

 

Ich bin jetzt zum vierten Mal Festwirt, also drei Jahr san’s ganz genau. Das erste Mal hammer no ned wirklich was g’macht, aber die letzten zwei Jahre ist das mit einer Pauschale geregelt worden. Und des war eigentlich ned guad, weil ma ned woass, hod jetzt die Stadt z’vui zoit oder z’wenig. Des hob i aa ned wirklich sog’n kenna, weil i de Leid ned zählt hab‘, wo da da warn und a vergünstigt’s Essen und Trinken kriagt ham. (Georg Lettl, Festwirt)

… sagt Georg Lettl, Brauereichef in Forsting und Festwirt beim Wasserburger Frühlingsfest. Damit das nun in geregelten Bahnen läuft und gleichzeitig unkompliziert ist, hat der Finanzausschuss der Stadt Wasserburg beschlossen, dass eine Stiftung die Kosten übernehmen soll. Bürgermeister Michael Kölbl:

Uns ist ganz wichtig dass die Seniorinnen und Senioren und da die stationären Einrichtungen die wir haben, Altenheime oder Behinderteneinrichtungen teilnehmen können und der wird gefördert. Das Seniorennachmittag und wir sponsern ein Essen und Getränke à 0,5 Liter. (Michael Kölbl, Bürgermeister)

Bedarf gibt es, so Kölbl:

Wir haben eine Stiftung, die so genannte Stadler-Stiftung, mia ham aber andere Stiftungen auch, und bei dieser Stiftung geht es genau darum, dass die Teilhabe von Senioren gefördert werden soll und die Erträge aus der Stiftung verwenden wir zum Beispiel für dieses Vorhaben. (Michael Kölbl)

Und auch die mögliche Auswahl an Getränken und Essen kann sich sehen lassen. Der Wirt und die Küche sind konziliant, soweit das im Festbetrieb geht:

Es gibt zwei Gerichte zur Auswahl, es gibt immer a Hendl und es gibt in dem Fall jetzt hamma ausg’macht, a Schnitzel. Und wenn natürlich jetzt jemand sagt, i bin Vegetarier oder so, des is in einem Festzelt immer a bisserl schwierig. Vegan gibt’s wirklich nur oans: Des is a Bier, ganz klar. Aber ansonsten Kasspotz’n und so Sach’n, oder a bisserl was, a Salatplatte’n, gibt’s natürlich aa, da werd’n ma uns mit der Küche großzügig arrangieren. (Georg Lettl)

Am Zelteingang händigen Mitarbeiter der Stadt den Senioren die Gutscheine aus. Viele kenne man ja, so Kölbl, notfalls könne man aber auch in einer Liste nachschauen. Der Bürgermeister hofft auf rege Nachfrage, die Altergrenze gilt fast immer:

70 gilt grundsätzlich ja, außer man ist Bewohner einer stationären Einrichtung, Hauptwohnsitz in Wasserburg. Wir haben über 1800 Seniorinnen und Senioren über 70, aber wir rechnen, dass ungefähr 200 kommen. (Michael Kölbl)

Und auch Festwirt Georg Lettl ist für den Seniorennachmittag gerüstet:

Unser Beteiligung ist eigentlich dahingehend, dass des sehr günstig ist, wenn i d‘ Bedienung wegdua und Umsatzsteuer, dann bin i beim Getränk bei 1,77. Und da sponsern mir als Brauerei natürlich aa. (Georg Lettl)

Den #HKMPodcast abonnieren? Einfach diesen Feed in den Podcatcher einfügen.
Unterstützen Sie mich auf Steady

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.