Heinrich. Kultur. Medien. Der Podcast #3.

In der dritten Ausgabe von „Heinrich. Kultur. Medien. Der Podcast“ besuchen wir die SPD und die Freien Wähler im Landtag. Die einen erinnerten an 100 Jahre Freistaats Bayern, die anderen versuchten sich an einer Einordnung des bayerischen Schriftstellers Ludwig Thoma, der mit seinen antisemitischen Artikeln auch als einer der Wegbereiter des Nationalsozialismus gilt. Außerdem rede ich mit einem Lokführer, der in seiner Freizeit einen Roman von Émile Zola übersetzte. Und ich frage eine Akademistin des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, wie das so mit der Ausbildung und dem ersten Konzert als Konzertmeisterin ist. Viel Vergnügen!

Entrümpelte Heilige Nacht

In der Vorweihnachtszeit liest der Schauspieler und Regisseur Michael Stacheder die „Heilige Nacht“von Ludwig Thoma. Das Stück in Mundart gehört zu den traditionellen Texten der alpenländischen Weihnacht. Es gibt viele Aufnahmen berühmter Schauspieler. Das Verdienst von Michael Stacheder ist, dass er die Heilige Nacht von allem Kitsch und aller Süßelei entrümpelt hat und so die Not des Herberge suchenden Paares, die Ablehnung der Reichen und die Hilfe der Armen herausarbeitet. Mit diesem Live-MItschnitt des Ersten und Zweiten Hauptstückes soll das Interesse geweckt werden an einer Lesung, die ihresgleichen sucht. Zum Heiligen Abend wird es die „Heilige Nacht“ dann als kompletten Text geben.

Gesamtinteresse am Werksviertel durch Konzertsaal erhöht

Kleinteilig ist es, eine Baustelle mit vielen Baustellen mitten in der Stadt: Das Werksviertel. Es soll einmal Heimat werden für 3.000 Menschen, rund 12.000 Arbeitsplätze wird es hier geben. Schon jetzt arbeiten 5.000 Menschen auf dem 38 Hektar* großen Areal. Mittelpunkt des Areals soll der neue Konzertsaal werden. Anfangs nicht dort geplant ist er Motor, … Gesamtinteresse am Werksviertel durch Konzertsaal erhöht weiterlesen

Ich möchte mal ’nen tollen Konzertsaal bauen

Der Architekt Stephan Braunfels fühlt sich benachteiligt, weil er nicht zum Konzertsaal-Wettbewerb der Architekten zugelassen wurde. „Es ist die Spitze eines Einsbergs“, sagt der Architekt in einem Hintergrundgespräch – Braunfels wirft dem Freistaat Bayern vor, konsequent benachteiligt oder ausgeladen zu werden. Seit der Pinakothek habe er keinen Auftrag mehr aus München bekommen. Dabei wolle er … Ich möchte mal ’nen tollen Konzertsaal bauen weiterlesen