5000 namenlose Tote im Mittelmeer. 200 Tweets erinnern. #Tote2016

4901 Menschen sind bis zum 23.12.2016 bei der Flucht über das Mittelmeer nach Europa im Jahr 2016 ums Leben gekommen oder werden vermisst. Daran erinnert die Online-Redaktion des Sankt Michaelsbundes in einer Twitter-Aktion am 29. Dezember. Unter dem Hashtag #Tote2016 werden den ganzen Tag über Informationen zu den einzelnen Vorfällen gepostet.

Kerze

In insgesamt 200 Tweets sind dazu Fakten und Zahlen aufbereitet, die von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mit im „Missing Migrants Project“ veröffentlicht sind. Unter dem Hashtag #tote2016 sind diese nachzulesen.

Am 13. Dez 16 sind 87 Menschen unbekannter Herkunft auf der Flucht nach Europa (zentrale Mittelmeerroute) wahrscheinl. ertrunken. #Tote2016

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Die Ideen im Kopf sind ein Reichtum – Das Museum Geretsried

Eine der jüngsten Städte Bayerns ist Geretsried. Die Ansiedlung entstand erst im Zweiten Weltkrieg, nach dem Krieg wurde sie zur Heimat für viele Vertriebene und dann schnell zur Stadt erhoben. Für Museumsgestalter ist das eine interessante Herausforderung, da vom Mammutzahn bis zu den Silbermünzen alles für gewöhnlich Ausstellungswürdige fehlt. Im Museum der Stadt Geretsried besann man sich auf Themenkomplexe. Einer davon ist Flucht und Vertreibung – er zeigt den kulturellen Reichtum wie auch die Fundamente einer integrierten Gesellschaft.Weiterlesen »

Als queerer Flüchtling zwischen allen Stühlen

Den am Wochenende in München stattfindenden CSD nahmen die Grünen im Landtag als Anlass, ein Vernetzungstreffen zu organisieren, damit queere Flüchtlinge Anlaufstellen kennenlernen, an die sie sich wenden können. 

Heftige Kritik gab es unter anderem auch für die Pläne der Regierung, die Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsländer zu definieren.

Claudia Stamm ist queerpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion.
Claudia Stamm ist queerpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion.

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In der ARE Bamberg werden Kinderrechte missachtet

In den so genannten Aufnahme- und Rückführeinrichtungen (ARE) des Freistaats Bayern in Bamberg und Manching werden kinderrechtliche Standards nicht eingehalten. Für Bamberg hat dies eine wissenschaftliche Studie im Auftrag der Hildegard Lagrenne Stiftung bestätigt. Anhand der Studie weist deren Geschäftsführer Romeo Franz detailliert nach, wie dort „Bildung, Gesundheitsversorgung und Schutz vor Übergriffen und Diskriminierung … unter das notwendige Minimum reduziert“ wurden. 

Romeo Franz stellte mit Christine Kamm die Pilotsudie der Hildegard-Lagrenne-Stiftung vor. Die Zustände in der ARE Bamberg sind nach Meinung der Grünen unhaltbar.
Romeo Franz stellte mit Christine Kamm die Pilotstudie der Hildegard-Lagrenne-Stiftung vor. Die Zustände in der ARE Bamberg sind auch nach Meinung der Grünen unhaltbar.

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