Ein schäbiges Begräbnis – Vom Ende der UKW-Frequenz 94,5 in München

Ein schauerliches Schauspiel bot sich denen, die am Nachmittag des 16. Februars in die BLM kamen, die Landeszentrale für neue Medien Bayern. An diesem Tag wurde mittels einer faktischen UKW-Amputation, die völlig unnötig war, das Leben des Aus- und Fortbildungskanals München auf der UKW-Frequenz 94,5 aufs Spiel gesetzt. Sissi Pitzer vom Medienmagazin des BR und ich kommentierten in Tweets

Dass es so kommen würde, war dabei allen Beteiligten fast klar. Schon vor drei Wochen hatte der BLM-Präsident Siegfried Schneider in einer Veranstaltung im PresseClub München die Richtung vorgegeben:

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Zwei Aussagen zur UKW-Zukunft von M94,5

Die UKW-Zukunft des Aus- und Fortbildungskanals M94,5 steht zur Disposition. Laut Informationen der Süddeutschen soll nächste Woche die Entscheidung verkündet werden, dass die Rockantenne die UKW-Frequenz als Stütze für München bekommt. Dabei war die Haltung von BLM-Präsident Siegfried Schneider immer vollkommen klar: Er plädiert dafür, dem „Studentensender“ die UKW-Frequenz zu nehmen.

Im Presseclub München gab es dazu am 27. Januar ein Gespräch, aus dessen Verlauf ich zwei Passagen von Siegfried Schneider nochmal aufgreifen möchte, die untermauern, dass die Entscheidung in seinem Sinne fallen wird.Weiterlesen »

Zwei Jahre nach Charlie Hebdo: Die Grenzen von Satire

Eigentlich war die Veranstaltung für den 31. Juli geplant. Doch nach dem Attentat im Olympia-Einkaufszentrum fand im Landtag an diesem Tag der offizielle Gedenkakt statt. So wurde die Filmvorführung von „Je suis Charlie“ heute nachgeholt – und, wie der Integrationsbeauftragte Martin Neumeyer treffend feststellte, konnte kaum ein besserer Termin gefunden werden. Der Jahrestag des Anschlags auf das französische Satire-Magazin Charlie Hebdo.

Drei Gedanken aus der Veranstaltung:

Martin Neumeyer (noch) Integrationsbeauftragter der Staatsregierung lud zu Film und Diskussion ein.
Martin Neumeyer, (noch) Integrationsbeauftragter der Staatsregierung, lud zu Film und Diskussion ein.

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Leicht modernisiert: „Wir in Bayern“

„Der Einstieg in den Fernsehnachmittag und -abend wird angenehmer“, dieses Fazit ziehen die Macher von „Wir in Bayern“ nach den ersten Probesendungen im neuen Studio, mit verstärkter Moderatorenmannschaft und leicht geliftetem Konzept. Am Montag (9.1.) geht’s los, wie immer um 16.15 Uhr.

Fernsehdirektor Reinhard Scolik begrüßt die neue Moderatorin Andrea Lauterbach und Moderator Michael Sporer. Bild: BR/Julia Müller.
Fernsehdirektor Reinhard Scolik begrüßt die neue Moderatorin Andrea Lauterbach und Moderator Michael Sporer. Bild: BR/Julia Müller.

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Die Zukunft der Gesellschaft

In Zeiten, in denen AfD, Pegida und Trump erstarken oder an die Macht kommen, tut es gut, einmal mehr über die Zukunft unserer Gesellschaft nachzudenken. Nicht alles ist schwarz-weiß und die Welt lässt sich nicht mit einer Schablone erklären. Um so dringlicher war das Gespräch, dass die Evangelische Akademie Tutzing beim Bayerischen Rundfunk für die „denkzeit“ aufnahm.
Gobalisierung, Digitalisierung, Kriege, Terror, Klimawandel, Migration. Die Veränderungen in unserer Gesellschaft sind groß. Nicht wenigen machen sie Angst. Natürlich sind Politik und Weiterlesen »