Kritischer Journalist in der Türkei? Ein gefährlicher Job

Die Mitglieder des DJV Baden-Württemberg haben sich über die Lage türkischer Journalisten am vergangenen Samstag, am 17. September, aus erster Hand von Ismail Küpeli informieren lassen. Er ist Politikwissenschaftler und Journalist. Er analysiert die Konflikte in der Türkei und im Nahen und Mittleren Osten. Er schreibt für Tages- und Wochenzeitungen, Zeitschriften und Onlinemedien. Nach der Veranstaltung beim DJV Baden-Württemberg hat sich Heinrich Rudolf Bruns mit Ismail Küpeli unterhalten.

Ismail Küpeli informiert aus erster Hand über die Situation für Journalisten in der Türkei. Peter Welchering (rechts) moderierte.
Ismail Küpeli informiert aus erster Hand über die Situation für Journalisten in der Türkei. Peter Welchering (rechts) moderierte.


(Die Audioqualität bitte ich zu entschuldigen, das Interview war aus (Zeit-)Gründen nur im Zug führbar.)

Der Beitrag wurde zuerst beim Webradio des DJV Baden-Württemberg veröffentlicht.

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Barmherzigkeit ist ein langer Weg

Wenn man ihm zuhört, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, da säße einer, der in Stellvertretung Gottes selber die Barmherzigkeit pflege, ab und an auf seine Schäfchen in den Redaktionen sehe, alle möge, ob die Schwarzen oder die Roten, und ansonsten neben dem lieben Gott der einzig gute Mann auf der Welt sei. Aber in Niederbayern ist die Welt weitgehend noch in Ordnung, hört man heraus. Und mit der Abendzeitung kann man auch München zu einem besseren Dorf machen.

Verleger Professor Dr. Martin Balle im Gespräch mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag, Markus Rinderspacher. Foto: Gudrun Rapke
Verleger Professor Dr. Martin Balle im Gespräch mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag, Markus Rinderspacher. Foto: Gudrun Rapke

Ein Frage- und Antwortspiel mit Markus Rinderspacher (SPD-Fraktionschef) und Martin Balle (Verleger Straubinger Tagblatt und Münchner Abendzeitung)

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Dialog mit dem Dagegenbürger

Ist politische Kommunikation zur Sisyphosarbeit des 21. Jahrhunderts geworden? Egal, ob es um das europäische Integrationsprojekt oder die nationale Flüchtlingspolitik, um internationale Handelsabkommen oder um regionale Infrastrukturprojekte geht: mehr Emotionen denn Argumente scheinen die Debatten und den Austausch zu dominieren. Politische Entscheidungsträger glauben zunehmend rückwärtsorientierten Dagegenbürgern entgegenzustehen. Doch auch umgekehrt: Bürger fühlen sich in ihren Belangen von den Führungseliten in Politik und Wirtschaft nicht ernst genommen oder gar ignoriert. Sie sind oft überzeugt, gegen eine Wand anzuredenIn der Akademie für politische Bildung wurde angeregt diskutiert.Weiterlesen »

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„Wir müssen reden“ – Wie BR-Journalisten ihr Publikum erleben

Wie ist es um die Glaubwürdigkeit der Medien bestellt? Der Bayerische Rundfunk hat dazu eine bundesweite Studie in Auftrag gegeben.  Drei Viertel der Befragten halten demnach das öffentlich-rechtliche Fernsehen und die Tageszeitungen nach wie vor für glaubwürdig, zwei Drittel vertrauen dem öffentlich-rechtlichen Radio.  Die etablierten Medien sind nach wie vor Hauptanlaufstelle der Deutschen für die täglichen Informationen zum aktuellen Geschehen. Glaubwürdigkeit und Verständlichkeit sind ihre wichtigsten Qualitätsmerkmale. Und: Journalisten und ihre Arbeit werden hoch geschätzt.
Mit dem Verhältnis von Medien und Publikum befasste sich eine Tagung des Katholischen Frauenbundes im BR.Weiterlesen »

Zwischen Klassik und Kommunikation

Die „historische“ S-Bahn München. (Archiv)
Die S-Bahn München. (Archiv)

Es gibt Wochen im Jahr, die so ganz nach meinem Geschmack sind. Diese Woche ist so eine. Sehr schöne Termine erwarten mich.

Am Montagabend bin ich wieder einmal (genauer gesagt zum dritten Mal) in der Stuttgarter Oper. Nachdem ich schon über zwei Tweetups zur #twoper Beiträge gemacht habe, darf ich mich auf „The Fairy Queen“ freuen. Hier gibt es meine Berichte zu Jenufa in der Inszenierung von Calixto Bieito und zum Rosenkavalier.

Am Dienstag geht es dann nach Dortmund. Dort twittere ich live vor und nach dem Weiterlesen »